Immer nach vorne!

Depression geht immer nach hinten. Sie nimmt immer die Energie zurück, in den Rückzug, in die Resignation, in die Passivität.

Deshalb – immer nach vorne!

Mein Moment, da wo es für mich los ging und langfristig besser wurde war, als ich das verstanden habe. Das war mein goldener Moment.

Du musst nach vorne! Immer nach vorne, immer in die Aktion, denn Depression macht das Gegenteil.

Und mein zweiter goldener Moment war, als ich verstanden habe, dass das nicht immer möglich ist. Das ist normal.

Immer nach vorne – immer, wenn du kannst.

Für die Verzweifelten

Ich habe es für die Verzweifelten geschrieben, für die, die in ihrer Depression hängen und nicht verstehen, wie ihnen geschieht. Und für die Angehörigen, die hilflos neben ihren Lieben stehen und nicht begreifen können, was passiert.

Meine Depression habe ich erzählt, das Wichtigste zusammengefasst, was Depression macht, wie sie funktioniert und im Ansatz auch, wie man Herr über sie wird.

Vierhundert Seiten Depression – das klingt zäh und trist, doch ich habe die Feder locker geschwungen, locker und leicht, damit eines sich nicht überträgt: Sehnsucht bei flacher Atmung, denn das ist das Grundgefühl der Depression und davon gibt es genug.

Sehnsucht bei flacher Atmung – überall, wo es Bücher gibt.

Verkaufsstart

Heute geht es los! Ab heute 1.8. ist „Sehnsucht bei flacher Atmung“ im Handel. Bildlich gesprochen, wird es dort in die Regale gefüllt. In ein, zwei Tagen wird es auch als Ebook in den Datenbanken erscheinen.

Endlich – obwohl, es ist ein verrücktes Gefühl. Das Buch ist so viel von mir. Es ist so gemein, dort im nachhinein diese Details zu lesen, dabei ist es ja nur mikroskopisch wenig. In Wahrheit ist das Thema ja viel größer.

Doch immer wieder, wenn ich in dem Probeexemplar auf meinem Tisch hier blättere … „Scheiße!“, denke ich, denn es ist wirklich so. So wirkt sie bei mir. Immer wieder: „Es ist viel größer, als du denkst!“ Mein Leben mit Depression.

Sehnsucht bei flacher Atmung. Überall zu kaufen ab heute.

Immer nach vorne – denn es hilft

Die Idee kam mir mit dem Ärger. Ich recherchierte, was es an Buchtiteln zu Depression gab. Wie ist die Ratgeberlandschaft? Ja, und da entdeckte ich Gutes. Auch, aber nur „auch“, denn vieles, von dem was da in Ratgebern geschrieben ist … das ist … also darüber kann man sich als Depressiver schon aufregen – so man das denn in seiner Depression kann.

Was da geraten wird ist nicht falsch und gut gemeint, aber es funktioniert nicht. „Zeit für sich nehmen“ ist ein absurder Vorschlag. Ein „Bad einlassen“, niedlich, die „positiv denken“ … lieb gemeint. Es ist praxisfern, denn es widerspricht der depressiven Logik. Depressive können bestimmte Dinge nicht, anderes unerwartet gut.

Da war die Idee geboren einen Ratgeber für Depressive zu schreiben, einen händischen, einen, mit dem er etwas anfangen kann.

Begonnen habe ich mit drei Übungen, die ein Depressiver machen kann, steckt er in der Tristesse, in seinem ganz privaten Sumpf. Die drei funktionieren immer – zumindest in leichter bis mittelschwerer Depression. Die kann man machen und bringen ein wenig Entlastung. Ein wenig weicht die Lähmung zurück, der Depressive erlangt neu Handlungsspielraum.

Mehr nicht, aber immerhin, es funktioniert.

Ich schreibe aus der Perspektive eines Betroffenen. Ich bin kein Arzt oder Therapeut, aber ich habe Depressionen seit Jahrzehnten und mir Strategien erarbeitet, wie ich mich aus der Depression heraushebeln, ja es mir erleichtern kann.

Das sind die ersten drei! Basistools für den Fall der akuten Depression. Und nebenbei erkläre ich, eine andere Sicht auf Depression, eine, unter der man sich etwas vorstellen kann.

Jetzt überall im Handel, als E-Book/Kindle/Taschenbuch

Neu: Immer nach vorne! Selbsthilfe in akuter Depression

Was tun in akuter Depression? Das große Problem eines Depressiven in akuter Depression ist die Lähmung, die Tristesse, dieser psychische Brei, der verhindert, dass er ins Handeln kommt. Er kann seine Lage nicht verbessern, denn er steckt fest und das immer wieder.

Dieser Ratgeber stellt drei Basistricks vor, wie man in dieser akuten Situation in Bewegung kommen kann. Die psychische Lähmung der Depression kann mit diesen Tricks gemildert werden, es wird leichter für den Depressiven, die Stimmung hellt sich ein wenig auf.

So klein die Kniffe sind, sie funktionieren! Sie funktionieren immer und überall und bedürfen keiner Vorbereitung, keines Aufbaus, ja bleiben sogar von anderen in Gesellschaft unbemerkt.

„Immer nach vorne“ ist ein Ratgeber geschrieben aus der Perspektive des Betroffenen. Der Autor leidet selbst lebenslang unter Depression. Die drei im Buch erklärten Tricks sind die Basis-Methoden, wie er sich aus dem Tal der Depression aktiviert und haben sich bei vielen Leidensgenossen bewährt.

Mit drei kleinen Tricks ist keine Heilung von Depression möglich, ja, nicht einmal eine tiefgreifende Verbesserung. Das ist mit so einfachen Mitteln nicht denkbar. Depression ist ein Titan und wirkt hinein in alle Lebensbereiche. Heilung kann hier nicht versprochen werden, aber es ist eine erste Selbsthilfe im akuten Zustand.

Es sind auf Depressive abgestimmte Methoden. Depression folgt einer fremdartigen Logik, aber sie ist logisch! Depression fällt nicht vom Himmel, funktioniert nach strengen Regeln und aus nachvollziehbaren Gründen, die aber schwer zu durchschauen sind. Vieles funktioniert anders unter Depression als im „gesunden“ Leben. Was „im Gesunden“ sinnvoll ist, kann unter Depression kontraproduktiv sein. Diese Tricks werden dieser Depressionslogik gerecht, auch wenn sie zunächst befremdlich klingen.

Zudem erklärt der Ratgeber eine handliche Sicht auf Depression, eine, mit der der Depressive verstehen kann, was mit ihm und in ihm geschieht. Depression ist keine Krankheit. Depression ist ein Modus. Ja, Depression ist elend und kann sehr gefährlich sein. Hier wird Depression nicht relativiert oder gar von Therapien abgeraten, im Gegenteil, es wird dazu ermuntert! Doch die hier dargestellte praxisnahe Sicht auf Depression, eröffnet neue Möglichkeiten. Mit den richtigen Methoden ist man der Depression nicht mehr so sehr ausgeliefert und mit diesen drei simplen Tricks, fängt es an. Nein, mit ihnen fängt der Anfang an, der möglich macht, dass es anfangen kann.

Immer nach vorne ist der erste Band der Ratgeberreihe – „Pragmatisch gegen Depression“

Sehnsucht bei flacher Atmung, ja …

das mit dem Titel war gar nicht so leicht. Ganz anders habe ich angefangen, mit einer ganz anderen Idee. „Picknick im Fegefeuer“ war mein erster Arbeitstitel und tatsächlich habe ich mich zunächst an ihm entlanggehangelt. Wie das so ist, während man schreibt:

Die Perspektive ändert sich und das mit dem Picknick gefällt nicht mehr. Man kippt hin und her mit seiner Meinung und dann … plötzlich war es da, denn das ist es, genau das ist das Körpergefühl – Flache Atmung und Sehnsucht.

Ich mag den. Also den Titel. Er trifft.

Lucca und der Stier

Das war jetzt gar nicht so leicht. Ein Roman über Männer. Mein erster nicht-erotischer Roman. Sogar für mich war es ein Abenteuer. Was so harmlos begann, wurde ein „das kannst du nicht schreiben“, ein „das kannst du nicht machen“. „Aber es ist doch so“, hielt ich dagegen und ließ es so.

Knallhart, so wie es ist, die Sache mit den Männern und Frauen.

Was braucht ein Mann und wo ist seine Energie? Warum fehlt sie oft und wo ist sie dann? Was machen die Frauen mit ihnen und was passiert, wenn sie zusammen sind? Wie soll der Mann mit ihnen und was, wenn sie widerspricht und anders will – also immer?

Fragen über Fragen. Nur eines ist gewiss: So wie alle behaupten – der Mainstream – so ist es nicht. Richtig unangenehm wird es.

Auch für Lucca Leggero, den Helden dieses Romans: Volle Konfrontation mit dem Schmerz. Und der Energie, der Energie des Mannes und die stammt … ach lest es selbst. Lucca und der Stier

Ein starker Roman. Ein schwieriges Buch, das versteht man nicht, will man es nicht, vertraut man auf Mainstream und Gender-Sprech.

Wie hörte ich von den ersten Lesern: Oh, oh, das gibt Ärger, Herr Kaufmann. Du legst dich mit allen an. Stimmt, also dann…

Aber keine Angst: Frauen und Männer passen zueinander, wenn man sie lässt.

Mein Abendgebet

Aus gegebenem Anlass, aus einem Gespräch von gestern Abend heraus, poste ich jetzt etwas aus einer Zeit, die damals unüberwindbar endlos schien.

(Juni 2014:)

Ich riskiere meine Ehe, gebe alles was ich habe: Geld, Juwelen, Haus. Ich treffe sehr obskuren Huren, schlage devote Mädchen sehr zum Spaß – alles gegen dich. Ich würde meine Hand dir geben im Tausch, mein Arm, mein Bein und alles zugleich. Auch dreißig Jahre meines Lebens biete ich dir – ach nein, die stahlst du schon.

Ich gebe alles, alles was ich kann. Mit aller Kraft stemme ich mich gegen dich, setze alles aufs Spiel, verwandle mich, egal worein. Du bist das Zentrum meines Lebens, mein persönliches Inferno, mein ganz privater Krieg.

Und ich weiß warum, ich weiß wofür, ich kenne dich, du warst Teil von mir. Du bist das Grauen, das schlimmste denkbare Gift. Nichts zersetzt mehr als du, nichts ist schlimmer.

Gegen dich gehe ich durch alle tiefen Täler meiner Seele, schaue in die Fratzen meiner Kindheit – Kein Problem! Jeden Trick, jeden Kniff werde ich nutzen, egal zu welchem Preis. Hör gut zu: Nur eines werde ich nicht: mich ergeben! – Egal wie du tobst, du Krake, du Dämon, alles gebe ich gegen dich, ALLES! Denn ich kenne deinen Namen: Depression.