Ohne Peitsche, Gerte, Lack und Leder

Kap Kishon

BDSM – Literatur. Devot, dominant, submissiv … alles schön und gut, aber oft habe ich mich geärgert. Warum müssen BDSM-Erzählungen so oft so plump sein, so mit Lack und Leder und dieser ewigen Inszenierung? Diese Romantik und dieser Schmu …

Meist sind es immer die gleichen Plots. Junge Frau trifft auf den erfahrenen Mann und sie schmachtet dahin. Oder auch umgekehrt. Warum?

Ich finde das einfallslos.

Dabei bieten Dominanz, Submission, Masochismus und all diese Spielerein so viel, so unendlich viele Möglichkeiten gäbe es da in Geschichten und Erzählungen. Da könnte man so filigran weben und es in Gegenwärtiges einbauen, in echte Situationen. Natürlich wäre es phantasiert, aber Schönes wäre denkbar.

Auch Hartes und Lustvolles, ja sogar Lustiges ist da doch möglich.

Also begann ich zu schreiben, auch aus Protest. Ich hatte da so eine Idee ohne Lack und Leder und Peitsche. Sie war einfach da, eine Idee unter vielen, aber…

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Ohne Peitsche, Gerte, Lack und Leder

BDSM – Literatur. Devot, dominant, submissiv … alles schön und gut, aber oft habe ich mich geärgert. Warum müssen BDSM-Erzählungen so oft so plump sein, so mit Lack und Leder und dieser ewigen Inszenierung? Diese Romantik und dieser Schmu …

Meist sind es immer die gleichen Plots. Junge Frau trifft auf den erfahrenen Mann und sie schmachtet dahin. Oder auch umgekehrt. Warum?

Ich finde das einfallslos.

Dabei bieten Dominanz, Submission, Masochismus und all diese Spielerein so viel, so unendlich viele Möglichkeiten gäbe es da in Geschichten und Erzählungen. Da könnte man so filigran weben und es in Gegenwärtiges einbauen, in echte Situationen. Natürlich wäre es phantasiert, aber Schönes wäre denkbar.

Auch Hartes und Lustvolles, ja sogar Lustiges ist da doch möglich.

Also begann ich zu schreiben, auch aus Protest. Ich hatte da so eine Idee ohne Lack und Leder und Peitsche. Sie war einfach da, eine Idee unter vielen, aber vor allem war da Hanna in meinem Kopf. Hanna, diese gelangweilte, rotzfreche junge Frau, die die Angst so sehr liebt.

Die erste Seite zu komponieren war schwierig, aber dann lief es wie von selbst und wurde ein fabelhafter, springend-feuriger Roman, ein Tanz auf einem Vulkan.

Ich musst nur eine Situation erschaffen, ein Extrem und das trifft dann auf … ja, auf Devotion und Lust. Ein perfektes Sujet, ein perfekter Plot.

Hanna und die Räuber. Ein besonderer Roman, unterhaltsam und voller Submission und all dieser übliche BDSM – Kram kommt gar nicht vor. Ein Genuss für den, der versteht, worum es bei BDSM in Wahrheit geht.

Schweißnackt — Kap Kishon — Vom Frau-Sein und Frei-Werden

Das Buch der Bücher. Wir haben es geschrieben, ja es ist lange her und ich habe lange damit hinterm Berg gehalten. Warum? Weil die Sexualität, die hier gezeigt wird eine andere ist, als die die ich jetzt lebe. Hier geht es härter zu, maskuliner, rauer. Der Sex mit Fremden ist für eine wache herzoffene Frau […]

Schweißnackt — Kap Kishon — Vom Frau-Sein und Frei-Werden

Ein Roman über Männer

Ich wollte einen Roman über Männer schreiben, über dieses eine besondere Problem, das mit der Kraft. Es ist überall zu sehen, an jeder Straßenecke, in jedem Café, auf der Arbeit, überall.

Da fehlt den Männern etwas. Nicht allen Männern, aber beinah. Da fehlt der Zugang zur Kraft, auch zum Widerspruch, zum Eigenen. Sie schwimmen nur mit und machen, was andere sagen. Sie sind nur scheinstark, nur stark solange sie allen gefallen. Ihnen fehlt die Verbindung zur eigenen Energie und brauchen die der Anderen, der Umgebung, die nicht selten aus Frauen besteht.  

Also setze ich mich an die Seiten und schrieb. Ich verwandelte die Figur Lucca Leggero vom Nice-guy zu einem Mann, der verstanden hat, wie es funktioniert.

Und wie ist das möglich? Wie kann so ein Wandel gelingen und wie kann man ihn auf Seiten einfangen. Ganz einfach: Ich schicke Lucca Leggero einen Engel, einen Egel, der ihn provoziert bis aufs Blut. Denn das braucht es. Der Mann braucht Kontakt zu seiner Wut. So fängt es an.

Lucca und der Stier – ein Roman über Männer

Sultanine schreibt … Buchstabenliebe

Einmal eine „Fremd“-Empfehlung auf Kap Kishon, eine „Buchstabenliebe“. Eine schöne Sammlung sehr ehrlicher … tja, sind es Gedichte, sind es Erzählungen? Es kommt aus dem Graubereich, der Übergangszone von Gefühl und Beschreibung.

Das ist etwas Schönes, Ungewöhnliches und bekommt eine volle Empfehlung.

Das liest man nicht an einem Stück, wozu auch, es sind ja einzelne Stücke, eine Komposition unterschiedlicher Fragmente, teils frei und leicht, teils schwer. Das liest man einmal hier und da und lässt es liegen und nimmt es wieder auf.

Ein sehr schönes Experiment auch für die Leser geeignet, die normalerweise zu Lyrik auf Abstand bleiben.

Anleitung zur Impotenz – ein Ratgeber

Die Potenz vieler Männer wankt. Es funktioniert nicht mehr, oder nicht mehr so gut und es wird schlimmer. Sie verstehen nicht, was passiert und mutmaßen ein körperliches Problem. Typisch: Onanie ist kein Problem, aber vor der Frau läuft es mau. Die Männer haben sich in die Impotenz hineingefühlt und hineingedacht. Unbewusst und unbemerkt leitet der Mann einen Abwärtstrend ein, bis schließlich wirklich nichts mehr geht. Er macht einen Fehler! Ironisch und bissig und von Mann zu Mann wird hier dargelegt, wie das geschieht. Der Ansatz des Buches ist: Kennt man den Weg hin, findet man zurück. Seid gewarnt: Hier wird nicht geschont, hier wird klar gesprochen. Die Wahrheit tut weh. Leistungsdruck im Bett, falsche Frau, Potenzmittel, Pornos, Masochismus und vieles mehr werden hier beleuchtet. Es sind Zündfunken, kleine Katastrophen, Kaskaden falscher Gedanken, die sich zur Krise summieren. Ein Blick hinein in die krude Gedankenwelt der Impotenten wird hier geboten – auch für die Frauen interessant, denn betroffen sind sie ja auch. Ein pragmatisches, verständliches, aber hartes Buch, genährt aus den Erfahrungen des Autors als jahrelang Betroffener und der Allgegenwart des Problems in Fetisch- und Swingerwelt. Das Thema ist fies, denn Impotenz packt den Mann an seiner empfindlichsten Stelle: seinem Selbstwert Zweite überarbeitete Auflage

Anleitung zur Impotenz (bod.de)

Ostern – das kleine Weihnachten

Ja, Ostern ist zum kleinen Weihnachten geworden. Andere Jahreszeit, Eier statt Baum, aber das gleiche Problem: Geschenke müssen her, wenn auch kleiner, Gott sei Dank.

Wir empfehlen Bücher aus Kap Kishon. Besonders Kommissar Waporetzki – die Krimireihe aus Kap Kishon wäre geeignet, kündigt sie doch den Sommer an. Oder ein Buch für den Mann: Lucca und der Stier. Er kämpft so wunderbar um seine Männlichkeit. Obwohl, eigentlich ist es anders herum, er wird in seine Männlichkeit gekämpft.

Und es gibt noch mehr. Wir empfehlen, Geschenke aus Kap Kishon.

Kommissar Waporetzki – die Krimifigur

Ich wollte immer einen Krimi schreiben, denn viele Krimis gefallen mir nicht. Einmal etwas ohne Geheimdienst, LKA oder absurde düstere Verwicklung. Auch sollten die Kommissare nicht am Rande des Abgrunds stehen, um ihr Leben kämpfen müssen und von Krise zu Krise stolpern. Ich hasse das. Es ist immer das Gleiche, immer diese verkrachten Existenzen.

Problem darf ja sein, aber nicht so viel.

Nein, leicht sollte es sein, leicht und entspannt. Und auch einmal sexuell hier und da. Es muss sich ja nicht immer um Sex und Leidenschaft drehen, da braucht es keine Romantik oder Geschmachte, so ganz normal zwei oder drei Mal am Tag, wie im Leben. Kleiner Scherz, nein, so wild ist es nicht in der kleinen Wache in Bandan. Kommissar Waporetzki wäre eigentlich bieder, wenn da nicht diese wahnsinns Frauen wären. Wehe dem, der glaubt, dass das Zufall ist, denn so oft trügt mit Schönheit die Gefahr.

Danke und guten Rutsch aus Kap Kishon

Und zuallerletzt, kurz vor Schluss an Sylvester um Mittag viertel nach eins einen Dank in alle Richtungen. Vielen Dank aus Kap Kishon.

Dank an die Leser. Ihr seid mehr geworden letztes Jahr, deutlich mehr, denn Kap Kishon wächst, nicht nur an der Zahl an Büchern, es wird auch immer mehr gelesen. Tausende Seiten pro Tag mittlerweile und das ist mir eine große Freude. Es bestätigt mir: Einigen gefällts und es werden immer mehr. Sehr schön, ein Danke dafür.

Danke an die Interessierten, die vorab Manuskripte gelesen und mich auf Fehler und Ungereimtheiten aufmerksam gemacht haben. Ohne euch würde es nicht so gut. Gleiches gilt natürlich für Cover, Werbung etc.

Danke für die großen und kleinen Inspirationen, die mir der eine oder andere gegeben hat.

Danke an die, die Bücher von mir weiterempfohlen haben und so helfen meine Romanwelt bekannt zu machen. Werbung ist nicht leicht in dieser Zeit, besonders nicht für Erotisches. Also doppelt Danke, denn ich brauche Euch.

Einfach Danke an alle, die mir dieses Riesenprojekt Kap Kishon möglich machen.

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich, bleibt stark, denn Stärke brauchen wir 2022, das ist sicher.

Paul Kaufmann

Die erste Idee – Abby – der Roman

Abby war und ist meine erste Romanidee. Es kam ganz plötzlich und unmittelbar. Es sollte erotisch sein und ich wollte erotisch schreiben, aber an erotischer Literatur stört mich, dass etwas fehlt: die Entwicklung.

Erotische Literatur verfolgt in der Regel immer nur ein Ziel – es soll geil machen. Und dann ist es aus und vorbei und das störte mich und stört mich noch immer. Warum schließt sich Erotik und Entwicklung aus? Warum soll es nach einem Höhepunkt vorbei sein? Warum muss da immer diese oft kitschige Romantik hinein? Und noch einiges mehr. Eigentlich mag ich keine erotische Literatur.

Und genau deshalb Abby. Abby, eine junge Frau ohne Ahnung, ohne Kontakt entdeckt ihre Sexualität und die ist extrem. Und da sind andere Figuren und auch die entwickeln sich. Und es soll detailliert sein und fein ausgebreitet bis ins Detail. So habe ich angefangen. Das Konzept steht von A bis Z, aber ein Roman reicht nicht aus. Es ist eine lange Geschichte, denn Abbys Sexualität ist extrem und ihr Weg ist weit.

Bis heute sind drei Romane entstanden. Es werden sieben. Es sind jetzt über tausend Seiten sirrende Sexualität und die schwebt nicht frei im Raum, sondern ist eingebettet in eine Geschichte, in eine Entwicklung die noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

Wer gerne in der Schwebe ist, wer geduldig ist, wer versteht, dass eine junge Frau am Anfang keine Ahnung hat und einfach macht, für den ist Abby ein reicher Roman.

Es ist nicht für jeden Geschmack. Es erfordert ein wenig Ausdauer, denn es baut sich auf. Aber die Leser sind begeistert und das zählt.

Für Skeptische gibt es einen Teaser. Ein kleines Büchlein, von dem Davor, dem Tag bevor der Roman Abby beginnt. Sogar als Hörbuch downloadbar – kostenlos.