Anleitung zur Impotenz – ein Ratgeber

Die Potenz vieler Männer wankt. Es funktioniert nicht mehr, oder nicht mehr so gut und es wird schlimmer. Sie verstehen nicht, was passiert und mutmaßen ein körperliches Problem. Typisch: Onanie ist kein Problem, aber vor der Frau läuft es mau. Die Männer haben sich in die Impotenz hineingefühlt und hineingedacht. Unbewusst und unbemerkt leitet der Mann einen Abwärtstrend ein, bis schließlich wirklich nichts mehr geht. Er macht einen Fehler! Ironisch und bissig und von Mann zu Mann wird hier dargelegt, wie das geschieht. Der Ansatz des Buches ist: Kennt man den Weg hin, findet man zurück. Seid gewarnt: Hier wird nicht geschont, hier wird klar gesprochen. Die Wahrheit tut weh. Leistungsdruck im Bett, falsche Frau, Potenzmittel, Pornos, Masochismus und vieles mehr werden hier beleuchtet. Es sind Zündfunken, kleine Katastrophen, Kaskaden falscher Gedanken, die sich zur Krise summieren. Ein Blick hinein in die krude Gedankenwelt der Impotenten wird hier geboten – auch für die Frauen interessant, denn betroffen sind sie ja auch. Ein pragmatisches, verständliches, aber hartes Buch, genährt aus den Erfahrungen des Autors als jahrelang Betroffener und der Allgegenwart des Problems in Fetisch- und Swingerwelt. Das Thema ist fies, denn Impotenz packt den Mann an seiner empfindlichsten Stelle: seinem Selbstwert Zweite überarbeitete Auflage

Anleitung zur Impotenz (bod.de)

Lucca und der Stier – Was ich wollte

Ich wollte ein Buch über #Männlichkeit schreiben. Ich wollte skizzieren, woher die Kraft des Männlichen kommt, wie sie geweckt wird und was sie hindert sich zu entfalten. Und zugegeben, ich habe einen ungewöhnlichen Weg gewählt: einen #Roman

Lucca und der Stier – Lucca Leggero hat ein Problem mit seiner Männlichkeit und weiß nichts davon. Wie so viele Männer steckt er fest, ist zu angepasst, tut zu sehr, was von ihm gefordert wird. Vor allen von den Frauen. Aber nicht nur, nur auch. Er hasst den Widerstand, den Konflikt und so wird das nichts.

Aber ich schicke ihm einen Engel. In diesem Fall eine Frau und sie weckt, was in ihm steckt. Vorsicht! Anschnallen, es ist fies und gemein. Aber … dann irgendwann geschieht das, was er braucht: Lucca schäumt vor Wut und dann geht es los!

#Taschenbuch – #ebook

Gestern über Lucca

Gestern habe ich eine Unterhaltung geführt über meinen Roman „Lucca und der Stier“. Es war so nebenbei an einem Küchentisch mit Teetassen darauf.

Es ist ein schönes Gefühl, ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn man von einem Leser erfährt, dass eine Erzählung ins Schwarze trifft. Das ist ja gar nicht sicher, nicht gewiss. Du weißt nicht, ob es funktioniert, während du schreibst. Eigentlich ist jedes Buch, ja jede Zeile ein Experiment mit ungewissen Ausgang. Kommt die Botschaft an?

Lucca und der Stier – hier geht es um die Energie, die männliche Energie und woher sie kommt und wie sie funktioniert. Und natürlich, das ist das Wichtigste: wie man sie aktiviert.

Leider noch nicht entdeckt wurde das Buch. Das ist nicht einfach in den Marketingmaschinen von Amazon und Co. Sie wollen und steuern das Mainstreamige, das Gewöhnliche, dabei liegt das gewöhnlich in dessen Natur. Die Entdeckung dieses Romans dauert noch, aber sie kommt, da bin ich sicher, denn bis heute – es wundert mich selbst – ist jeder Leser begeistert davon.

Nur mit Notar — Schlitz und Ständer

Also ganz generell rate ich Prominenten vom Sex ab. Also mich fragt ja keiner, aber wenn mich einer fragen würde, ich würde ihnen abraten, zumindest den prominenten Männern. Sex ist tabu. Was da so alles an Vorwürfen kommt …. Vielleicht ist auch hier und da etwas dran. Kann ja wirklich auch einmal sein, dass da […]

Nur mit Notar — Schlitz und Ständer

Aus Begeisterung

für die Sache, für die Themen, für Sex und Beziehung und wie das im Leben so geht. Für die Männer, die Männlichkeit, die Frauen, die Weiblichkeit und das Leben habe ich, haben wir, Amanda und ich einen Blog ins Leben gerufen. Es gibt jede Menge Themen, über die man einmal schreiben will. Aber es reicht nicht für ein Buch. Und soll es auch nicht. Es sind Artikel, Statements oder kleine Erzählungen.

Dafür brauchen wir einen Raum und wir haben ihn erschaffen: Schlitz und Ständer – ein Blogg. Hier werden wir einbringen, was uns gefällt. Wir werden anecken, denn oft stehen unsere Vorstellungen diametral zur Mainstreamwelt.

Schaue einmal rein, besser, abonniere ihn. Wir freuen uns darüber und auch und besonders über Diskussion.

Lucca und der Stier

Das war jetzt gar nicht so leicht. Ein Roman über Männer. Mein erster nicht-erotischer Roman. Sogar für mich war es ein Abenteuer. Was so harmlos begann, wurde ein „das kannst du nicht schreiben“, ein „das kannst du nicht machen“. „Aber es ist doch so“, hielt ich dagegen und ließ es so.

Knallhart, so wie es ist, die Sache mit den Männern und Frauen.

Was braucht ein Mann und wo ist seine Energie? Warum fehlt sie oft und wo ist sie dann? Was machen die Frauen mit ihnen und was passiert, wenn sie zusammen sind? Wie soll der Mann mit ihnen und was, wenn sie widerspricht und anders will – also immer?

Fragen über Fragen. Nur eines ist gewiss: So wie alle behaupten – der Mainstream – so ist es nicht. Richtig unangenehm wird es.

Auch für Lucca Leggero, den Helden dieses Romans: Volle Konfrontation mit dem Schmerz. Und der Energie, der Energie des Mannes und die stammt … ach lest es selbst. Lucca und der Stier

Ein starker Roman. Ein schwieriges Buch, das versteht man nicht, will man es nicht, vertraut man auf Mainstream und Gender-Sprech.

Wie hörte ich von den ersten Lesern: Oh, oh, das gibt Ärger, Herr Kaufmann. Du legst dich mit allen an. Stimmt, also dann…

Aber keine Angst: Frauen und Männer passen zueinander, wenn man sie lässt.

Mann vergiss nie …

Vergiss nie deine Frau zu vögeln! Du kannst Dir viel erlauben, das aber nicht! Ich weiß, das ist nicht immer so einfach. Mann hat keine Lust, oder Mann will sie ein wenig bestrafen, oder man ist einfach zu eng miteinander – sowieso ein Grundfehler. Da hat Mann ein richtiges Motivationsproblem, kenn ich.

Aber es ist der Kardinalfehler! Das ist der größte Fehler den Mann machen kann. Nichts ist destruktiver als unerfüllte Frauen. Es zerstört die Beziehung, es zerstört die Frau, es zerstört die Gesellschaft. Und das Schlimme ist: Es wirkt im Verborgenen, ganz, ganz im Verborgenen. Das ist so verborgen, so dermaßen geheim, das weiß nicht mals die Frau. Das ist ja das Drama! Denn sie putzt, oder zickt, oder kommandiert, oder noch schlimmer: Sie kleidet sich in beige – aber, dass die Ursache da liegt, wo sie liegt, nämlich unten, wo es feucht ist – oder sein sollte –da kommt keiner drauf.
Frauen haben mehr Sexualität als wir, viel mehr. Wenn die Frau einen See namens Leidenschaft hat, dann hat der Mann allenfalls ne Pfütze.

Also versorg sie, das befriedet alles. Irgendeine Ungereimtheit, ein klitzekleiner Verdacht, Unstimmigkeit in der Logik, dem Verhalten, im Geruch?!: Drück sie in die Kissen! Es rettet Dich, die Ehe, das ganze Leben. Notfalls nimm nen Stab zur Hand, oder stell sie nackt auf die Straße, ganz egal, Hauptsache du erfüllst.
Und dann geht ne Menge: Dann kannstr ihr erzählen, dass du gerne schwarze Stuten reitest, oder gerne zwei auf einmal fingerst. Kein Problem, nur fass der Dame des Hauses dabei in den Schritt. Sie muss sich geliebt fühlen, sie muss wissen, dass sie die Nummer eins ist, körperlich, greifbar, schmeckbar – Frauen sind da sehr unmittelbar – intelligentes Gefasel, Liebesschwüre, oder Müllruntertragen helfen da nicht, nicht bei diesem Problem. Das geht eben nur, wenn du sie flach legst, nicht morgen, nicht wenn’s passt, jetzt! – bei Bedarf auch schmutzig und unbequem, Hauptsache echt!
Frauen sind überhaupt nicht monogam, das ist ein Gerücht. Die sind nur ziemlich stutenbissig.
Und sie wird Dir das nicht sagen, die Frau, weil sie das nicht kann! Es besteht keine direkte Verbindung zwischen Sexzentrum und Sprachzentrum. Da staut sich nur was Diffuses auf und dann läuft bei ihr das Sprachzentrum über, oder schlimmer: das Logikzentrum. Deswegen plappern die ja oben so viel, wenn es unten nicht stimmt. Nach dem dritten Orgasmus schweigt die Frau, schon mal aufgefallen?

Also, merke: Es ist menschenverachtend willige Frauen nicht zu vögeln. Ob sie willig sind oder nicht, können die gar nicht beurteilen, das ist Dein Job! – Du willst ein sensibler Mann sein? – dann sei es! Hier, genau an dieser Stelle! Dann werdet ihr auch in Frieden alt miteinander.

Kannst Du nicht glauben? Klingt sexistisch und zu einfach? Probiers Mal aus, es ist unfassbar einfach… allerdings tierisch anstrengend.

.

So ich gehe jetzt die Blumen vor dem Denkmal Lodovico Satanas wechseln, mach ich jeden Tag…

(aus: Paul Kaufmann: Luder sind mir willkommen)https://kapkishon.com/luder-sind-mir-willkommen/

Mein Abendgebet

Aus gegebenem Anlass, aus einem Gespräch von gestern Abend heraus, poste ich jetzt etwas aus einer Zeit, die damals unüberwindbar endlos schien.

(Juni 2014:)

Ich riskiere meine Ehe, gebe alles was ich habe: Geld, Juwelen, Haus. Ich treffe sehr obskuren Huren, schlage devote Mädchen sehr zum Spaß – alles gegen dich. Ich würde meine Hand dir geben im Tausch, mein Arm, mein Bein und alles zugleich. Auch dreißig Jahre meines Lebens biete ich dir – ach nein, die stahlst du schon.

Ich gebe alles, alles was ich kann. Mit aller Kraft stemme ich mich gegen dich, setze alles aufs Spiel, verwandle mich, egal worein. Du bist das Zentrum meines Lebens, mein persönliches Inferno, mein ganz privater Krieg.

Und ich weiß warum, ich weiß wofür, ich kenne dich, du warst Teil von mir. Du bist das Grauen, das schlimmste denkbare Gift. Nichts zersetzt mehr als du, nichts ist schlimmer.

Gegen dich gehe ich durch alle tiefen Täler meiner Seele, schaue in die Fratzen meiner Kindheit – Kein Problem! Jeden Trick, jeden Kniff werde ich nutzen, egal zu welchem Preis. Hör gut zu: Nur eines werde ich nicht: mich ergeben! – Egal wie du tobst, du Krake, du Dämon, alles gebe ich gegen dich, ALLES! Denn ich kenne deinen Namen: Depression.

Krass übel

Vor 2500 Jahren lag die Welt im Streit. Der Nabel der Welt war Griechenland zu dieser Zeit. Miteinander stritten Platon und Aristoteles. Sie stritten darüber, wer Recht habe. Aristoteles sprach, alles zerfiele in verschiedene Pole, Gegensätze. Es gäbe links und rechts, oben und unten, Gut und Böse, wahr und falsch, davon sprach er. Platon aber sprach, das seien Projektionen, alles sei doch eines und zeige sich nur jeweils so, wie man es sehen wolle.

Aristoteles sah gut aus. Er war ein schöner Mann. Platon nicht. Aristoteles gewann. Das ist auch logisch, da der Mensch besser schauen als denken kann. Platon aber hatte Recht. Das alles klingt wie ein alter, verstaubter Streit, doch hat das Folgen, denn denken wir seit jener Zeit wie Aristoteles, heißt: schön, doch falsch.

So sind wir 2500 Jahre später im Denken keine Note besser, und scheitern, wo man scheitern muss, denkt man wie Aristoteles: Dual – Denken in Gegensätzen.

Ich gebe euch ein Beispiel. Hier, seht, wie schwer das nicht-duale Denken fällt. Obwohl das eigentlich nicht stimmt. Nicht duales Denken ist nicht schwer, nur verführt das Nachplappern so sehr.

Also hier:

2500 Jahre lang behauptet man, es gäbe Mann und Frau. Sie seien verschieden. Das ist ja offensichtlich, oder nicht? Schaut euch um! Männer und Frauen. Das kann man nicht leugnen, das kann man sehen, Titten, Muschis, Schwänze, Körperbau und das Spiel mit Waffen versus Puppen – sie sind verschieden. Aber jetzt, endlich, sind welche darauf gekommen, dass das Projektionen sind a la Platon. Mann und Frau, beide Mensch, das sei doch alles eines. Verbissen ringen sie um ihre neue Sicht und ätzen, wie primitiv die Vorstellung verschiedener Geschlechter sei. Mann und Frau und darin die Gegensätze, das seien Konstruktionen, die von Menschenhand erschaffen seinen, nur frei erfunden und wer nicht anerkenne, alle seien gleich, behaupten sie, der denke schlecht, der sei gefangen in alter Denkerei, sei ein schlechter Mensch. Frei nach Platon. Endlich! Aber halt!

Kommen wir zum Denken, machen wir das einmal selbst. Das hilft. Kannst du es? Es ist anstrengend, ich weiß. Siehst du, wie gefangen beide Sichten sind in der Idee von wahr und falsch, links und rechts, neu und alt?  Meinungen sind die Pole, Gedanken sind Pole, Gefühle sind Pole, aber nicht Mann und Frau. Die sind real.  Die Ansichten, ob es Geschlechter gäbe oder ob nicht, das sind die Pole, da hatte Platon Recht. In diesem Streit kollidieren nur die Projektionen. Die Geschlechter sind.

Viel Spaß mit deinen Gedanken jetzt. Sei nicht zu streng mit dir, wenn du hier scheiterst. Krass üble Dialektik.