Es mausert sich

„Anleitung zur Impotenz“ mausert sich. Es wird gelesen und gekauft.

Ursprünglich als zynische Beschreibung angelegt, wie der Mann sich in eine Impotenz hineindenkt, lese viele es ganz anders.

Nebenbei wird hier ja beschrieben, wie man es im Bett als Mann genau nicht machen sollte. So war das Ursprünglich gar nicht gedacht.

Übrigens ist das Buch das perfekte Geschenk für den Ex.

weil einfacher

Manchmal öffnet sich ein Fenster in all dem Grau.

Dann sind da Licht und Klarheit und du siehst, dass alles schlimmer ist.

Du fühlst dein Versagen. Du spürst, was du alles nicht vermagst, was dir genommen wurde, was du alles versprochen hast und – und vor allem – vor dem du unfähig stehst. Und du siehst nur das.

Du kannst alles sehen.

Und wenn du gut bist, weißt du, dass es nicht echt ist. Du weißt, es nur zum Teil richtig , dass dir die Depression alles negativ färbt. Du weißt, dass es Täuschung ist. Doch es ist da.

Und du schließt das Fenster. Du machst alles wieder grau, da es grau viel einfacher ist.

Lob des Sexismus

Jetzt zitiert meine Lieblings-Schweizerin aus „Lob des Sexismus“. Ich kann es nicht glauben und freue mich. Ja, der Titel „Lob des …“ klingt hart, klingt gemein und als sei da Ungerechtigkeit verborgen, doch nein, so einfach ist das nicht. Lob des Sexismus ist ein spannendes, sehr lehrreiches Buch.

Tatjana hat recht, was den Nice-Guy angeht. Es ist ein all zu häufiges Problem und acht von zehn Männern sind davon betroffen. Zumindest anteilig, dabei wollen sie das nicht. Sie haben keine Ahnung, wo ihre Schwierigkeit liegt.

Damals – vor vielen Jahren – hat mir „Lob des Sexismus“ die Augen geöffnet und schon deshalb ganz großes Like an dieses Video und natürlich den Link:

Passend zu Vatertag

Passend zu Vatertag ein Buch für Männer. Ein Roman für Männer und die Männlichkeit.

Lucca und der Stier

Vater sind immer auch Männer und auch sie – ja, sogar besonders sie – sind mit dem besonderen Problem der heutige Zeit konfrontiert. Die Männer wissen nicht wie! Sie wissen nicht, was das Problem ist, wie sie ihr Problem auflösen können, ja, sie wissen nicht einmal, dass sie überhaupt ein Problem haben!

Lucca und der Stier – hier habe ich in einen Roman verpackt, was der falsche Umgang mit Männern macht. Und wie man wieder herausfinden kann, denn Lucca – dem Helden des Romans – schicke ich einen Engel. Engel können teuflisch sein, denn das Problem der Männer mit der Männlichkeit ist gemein.

Männermedizin

Ja, es klingt in vielen Ohren albern, denn Testosteron ist ja in Verruf. Es macht aggressiv – oder schlimmer – es macht männlich.

Aber Testosteron ist der Motor, nicht nur beim Mann, auch gesellschaftlich. So gerne wird auf die Frauen geschaut, wie es sich bei ihnen verändert oder mit dem Alter schwindet. Das gilt aber auch für Männer. Besonders.

Ein interessantes Video zu dem Thema. Männer schaut einmal hin.

wie damals

Mein erstes Hörbuch. Und mein erstes Buch überhaupt, denn als Taschenbuch gibt es „Luder sind mir willkommen“ schon lange.


So war das damals, so fing alles an. Ich dachte, ich wüsste jetzt Bescheid und wusste nichts. Ich hatte nicht einmal angefangen und verstand nur ein klitzekleinesbisschen, von dem, was ich da tat mit den Frauen.

Luder sind mir willkommen – als Taschenbuch und Hörbuch – überall wo es Bücher und Hörbücher gibt. Und es ist echt und roh und so, genau so, wie es damals war.

Nur einmal noch

Wenn ich doch nur, nur einmal wieder … ach, es ist müßig darüber nachzudenken. Zu viele haben das schon gedacht. Die Regale seufzen unter der Last von Büchern dieses Themas.

Trotzdem schreibe ich. Vier Uhr zehn früh ist und ich trinke Kaffee und erinnere vorgestern:

Ich stand an der Theke neben meiner Begleitung. Halt, falsch! Ich war ihre Begleitung, ihre Begleitung auf Zeit, so ein wenig Gnadenakt.  So ist es korrekt.

Auf jeden Fall stehen wir da und vor uns an der Bar leicht vorgebeugt eine bezaubernd hübsche, beinahe nackte Frau. Das kommt auf diesen Partys wo wir – ich – bin/sind gerne häufig vor. Die Damen ziehen sich einfach gar nichts an, wenn sie es sich leisten können. Nur in Strapse taumeln die jungen Dinger die ganze Nacht dann über diese Feste und sehen zur Freude und zum Neid einfach nur gut aus.

Und vor einer ebensolchen jungen Dame in blauer Strapse stand meine Begleitung und neben ihr noch ich. „Geiler Arsch“, sprach die Begleitungsdame überlaut. Als Frau ist das erlaubt. Da darf man Komplimente machen dieser Art ohne Ärger oder Gegenwehr.

Die Junge hat sich gefreut über das Kompliment und wir haben dann zu dritt noch ein, zwei Scherze hin- und hergetauscht.

Meine Begleiterin hatte recht: Was für ein Hintern! Phantastisch sah das aus. Die Proportionen der jungen Dame in Strapse waren ideal, alles stramm, ein Wahnsinn war alles an dieser Frau. So hübsch, so propper, so fest. Es tut beinahe weh, so etwas vor sich stehen zu sehen, so ohne alles außer dem bisschen Spitze.

Das sind immer Momente, wo ich zwar lächle, doch innerlich seufze. Das habe ich verpasst. Damals in diesem Alter war ich nicht da, nicht sexuell, nicht als Mann, nichts davon und alles hat gefehlt. Ich konnte nicht. Ich hätte nicht und wusste nicht wie. Nein, ich wusste nicht einmal, dass. Auch Frauen in Strapse allgemein fehlten, so weit ich mich erinnere.

Und heute darf ich nicht und kann nicht mehr, schon wegen des Altersunterschieds. Das mag gar nicht so sein, aber so fühlt es sich an.

Noch einmal so, mit so jung und so perfekt. Das wäre schön mit einer so jungen, hübschen, das wäre geil, aber so richtig.

Ich weiß und kenne nicht nur von mir, da zieht sich im Mann, besonders im alternden, innerlich alles zusammen. Da ist der Drang besonders Drang und Mann will.

Der Witz ist, dass es gar nicht besser ist. Es ist nicht besser mit einer jungen Hübschen. Mit einer perfekten Frau, gemeint ist jetzt die Figur, der Griff, die Enge und die Jugend, ist es nicht besser, im Gegenteil. Meistens ist es schlechter, denn noch können sie es nicht oder achten mehr auf Schminke, ihr Antlitz oder ihren optischen Effekt, als ihren Eros. Nur selten ist eine Frau, die im Leben sehr posiert im Bett so richtig gut. Zu verhaftet, zu gezwungen wollen sie Show des Eros sein, anstatt der Eros selbst zu sein. Und noch jung fehlt das Wissen wie.

Es ist also nicht besser mit den jungen Dingern mit perfekten Hintern vor der Theke, trotzdem ist da all der Drang. Ich vermute, es ist einfach nur das Ego. Man will das, weil es erhöht und Sehnsucht ist. Mann will es wissen, ob man kann und kann man dann, so tut es gut. Mag sein, ein wenig ist es auch der Sinn für die Ästhetik. Aber … welcher Mann schaut beim Sex schon in den Spiegel? Ich rate ab, übrigens.

Und auch ich: Noch einmal mit so einer jungen, so einer perfekten. Es wäre zwar total sinnlos, aber einfach schön. Ich kann mich diesem Drang, dem Wunsch nicht entziehen. Gemein und bitter schmecken all die verstrichenen Gelegenheiten, die man hat verstreichen lassen. So ein wenig ist die Dame an der Theke und der Wunsch danach davon das Echo.

Die Lage ist, im kommenden, spätestens danachkommenden Jahr muss ich zur Operation. Die Prostata, das ist die Wirklichkeit. Das ist gemein.

Und deshalb … einmal noch jung, so wie damals. Ich würde … achwas, ich wünsche mir, die Jungen nehmen mit, was geht und an der Theke steht.

Ein Roman über die Männlichkeit

Empfehlen kann ich „Lucca und der Stier“ – Ein Roman über die Männlichkeit.

Männlichkeit ist ein Thema, das mir am Herzen liegt und viel mehr Beachtung verdient. Woher kommt sie her, die männliche Kraft? Und warum ist sie so oft nicht da, wo sie sein soll? Und überhaupt, wie funktioniert das zwischen Mann und Frau? Diese Fragen haben mich bewegt.

Wie könnte man in einem Roman fassen, wie sich das mit der Männlichkeit verhält? Das ist ja in Wahrheit so anders, also alle behaupten.

Herausgekommen ist „Lucca und der Stier“. Ein wilder, ja explosiver Roman. Er ist gefährlich, denn diese Erzählung gefällt nicht jedem. Wer will schon die Wahrheit hören, wenn die die Idylle seiner Meinungen stört? Interessanterweise … am wenigsten hören wollen die Botschaft die Männer, denn … sie erkennen sich wieder! Das ist vielleicht gemein!

In Lucca und der Stier konfrontiere ich einen schlaffen, energielosen Mann mit seinem Endgegner: Einer Frau, die ihn dahin bringt, wohin er auf keinen Fall will: In die Wut. Haltet euch fest, denn diese Frau ist ein Teufel. Es wird wild und gefährlich, denn hier muss ein Mann sich wehren … doch ausgerechnet das hat er verlernt, wie die meisten Männer.

An die Herren: Keine Angst, es ist kein Liebesroman und absolut romantikfrei, versprochen.