Weihnachtswerbung

ja, ich muss. Ich, der große Freund des Weihnachtsfestes (Ironie), muss Werbung machen, denn Weihnachten steht vor der Tür und Bücher aus Kap Kishon gehören unbedingt unter den Baum.

Warum nicht so?

Das kann man doch nicht machen Werbung mit einem Buch über Impotenz. Impotenz ist eine ernste Sache. Ja, genau und mit dem „ernste Sache“ fängt das Problem so richtig an.

Ein kontroverses Buch, ein hartes Buch. Aber es ist ein Lösungsweg für den, der in der Klemme hängt.

Sie gehören zusammen

Kap Kishon

ja, vier Bücher, die zusammengehören. Obwohl sie getrennt geschrieben sind, obwohl sie getrennt entstanden sind und über eine weite Zeit hinweg. Da ist Entwicklung drin, die wird nachgezeichnet dort. Ein Eintauchen in sexuelle Befreiung, in eine promiskuitive Welt. Unzähliges aus Begegnungen mit Männern und Frauen aus einer Welt, die sonst im verborgenen liegt.

Luder sind mir willkommen – das erste Buch, ein erstes Freischreiben, sehr roh, sehr original

offen lieben – eine Begegnung mit offener Beziehung und was da so passiert

Schweißnackt – Berichte aus der wilden Partywelt

Leben mit Ludern – wie ist es denn promiskuitiv? Was passiert denn da? Es ist ganz anders als gedacht.

Vier Bücher, vier Sammlungen – Damit ist es komplett

Ursprünglichen Post anzeigen

Es kommt etwas…

… es ist fast fertig und ein Roman. Und locker und leicht kommt er daher. Richtig fröhlich ist es dort und dabei ist es der härteste Roman – psychologisch – den ich je geschrieben habe. Festhalten! Für alle Freunde des BDSM und der menschlichen Grenzbereiche, es wird extrem und eben … leicht. Das passt zusammen. Zwei, drei Wochen noch, dann ist er da. Derweil … Fotos für das Cover

Gestern über Lucca

Gestern habe ich eine Unterhaltung geführt über meinen Roman „Lucca und der Stier“. Es war so nebenbei an einem Küchentisch mit Teetassen darauf.

Es ist ein schönes Gefühl, ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn man von einem Leser erfährt, dass eine Erzählung ins Schwarze trifft. Das ist ja gar nicht sicher, nicht gewiss. Du weißt nicht, ob es funktioniert, während du schreibst. Eigentlich ist jedes Buch, ja jede Zeile ein Experiment mit ungewissen Ausgang. Kommt die Botschaft an?

Lucca und der Stier – hier geht es um die Energie, die männliche Energie und woher sie kommt und wie sie funktioniert. Und natürlich, das ist das Wichtigste: wie man sie aktiviert.

Leider noch nicht entdeckt wurde das Buch. Das ist nicht einfach in den Marketingmaschinen von Amazon und Co. Sie wollen und steuern das Mainstreamige, das Gewöhnliche, dabei liegt das gewöhnlich in dessen Natur. Die Entdeckung dieses Romans dauert noch, aber sie kommt, da bin ich sicher, denn bis heute – es wundert mich selbst – ist jeder Leser begeistert davon.

Wie Sand

Leidenschaft steht nur dem zu, der Leiden schafft. Im doppelten Wortsinn. Erstens wenn er leiden für andere erschafft und wenn er das Leiden schafft, bewältigt, meistert. Dabei gilt: Die Dosis macht das Gift. Es darf nicht zu wenig sein und nicht zu viel.

Ist leider so, sorry. Ohne Leiden ist Leidenschaft leider nie.

Sieht nur erst einmal nicht so aus, denn Leidenschaft, ist doch schön, oder nicht?

Leidenschaft will man doch! Leidenschaft ist eine Form der Liebe. Eros. Einer der griechischen sieben. Die alten Griechen kannten acht verschiedene Lieben, manche sprechen auch von sieben. Eros – die Leidenschaft – war berüchtigt, da sie die zerstörerischste ist. Und die konstruktivste fürchte ich, denn beides gehört zusammen, da es das Eine ohne das Andere nicht gibt.

Leidenschaft nährt sich aus dem Gegensatz, aus Unterschied, aus etwas Trennendem, das überwunden werden will.

Leidenschaft hat etwas mit Spannung zu tun, mit Ungewissheit, da man nicht weiß, ob man die Überwindung schafft. Gelingt es zu überbrücken, dort hinzukommen, wohin man will? Bekommt man was man will? Diese Spannung muss man aushalten und diese, genau diese Spannung macht lebendig. Dafür lohnt es zu leben, genau dafür, dieses Schweben in gespannter Angst. Nichts macht lebendiger als das.

So ist das mit Eros, der Leidenschaft. Auch in Beziehung, wo sie gewöhnlich besonders am Anfang ist. Da kennt man sich noch kaum. Da ist noch Ungewissheit und jede Menge Unterschied. Wer ist das da drüben überhaupt, fragt sich Frau und Mann. Du weißt es noch nicht, nur eines ist sicher: Irgendetwas zieht dich magisch an.

Und du darfst. Du bist erwünscht. Vielleicht und das steigert die Spannung und beinahe unerträglich ist es und lästig ist die Zeit, denn sie stört. Überwinden will man doch und am liebsten würde man den anderen fressen. Selten ist spürbare Angst dabei, meist ist es einfach nur Wollen und da sind nur lästige Hindernisse. Keine Zeit, Arbeit, Ehemann. Irgendwelche Störgrößen dieser Art stören. Zumindest ist es so, ist man erwünscht, die Liebe, der Eros, das Wollen des anderen erklärt.

Aber sind diese Hindernisse aus dem Weg geräumt mit der Zeit und man ist immer mehr vereint, verbringt Zeit gemeinsam, so ist da nicht mehr so viel, was trennt.

Vielleicht ist man – Gott behüte – zusammengezogen unter ein Dach in die gleichen Zimmer, auf jeden Fall ist man enger. „Jetzt geht es los“, denkt sie, die Frau. Der Mann vielleicht auch und er freut sich, aber er freut sich anders, denn er freut sich über die Sicherheit. Nicht selten blinzelt er und hat da so eine Ahnung: „Jetzt geht der Ofen aus“.

Da ist der Mann – endlich einmal – emotional im Vorteil und besser aufgestellt. Sonst ist er das nicht, sonst ist im Emotionalen im Schnitt besser die Frau, hier aber nicht, denn das kennt er bereits zur Genüge. Diesen Effekt kennt er besser als die Frau: Leidenschaft vergeht

Das begegnet ihm ständig. Alles strebt nach vorne – das ist des Männlichen Natur – und dann angekommen, Euphorie, und noch ein wenig, noch einen Moment und dann verfliegt alles im Wind. Dann braucht es ein neues Ziel, für neue Leidenschaft, denn Leidenschaft ist aus Sand und zerrinnt in der Hand.  

Das heißersehnte Motorrad. Ein Beispiel. Jahrelang hat man darauf gespart, geeifert und Bilder in Katalogen betrachtet, sich die Nase an der Schaufensterscheibe beim Händler plattgedrückt und vier Probefahrten gemacht und dann … steht es in der Garage. Die Leidenschaft für das „neue Stück“ bleibt noch eine Weile, dann wird es weniger und dann regnet es – könnte es regnen – und man lässt sie stehen. Undenkbar war das vor Monaten noch.  Die Leidenschaft ist weg. Das Ding ist nah und einfach zu haben. Es ist nicht weit, steht in der Garage, keine Überwindung, keine Ungewissheit.

Nur dann und wann, war man von der Leidenschaft – hier dem Motorrad – getrennt, fängt es wieder an. Für eine Weile, für kurz, aber verdammt, so wie früher wird es nie mehr.

Tatsächlich ist das Beispiel mit dem Motorrad ziemlich gut, zeigt es noch eine andere Seite der Leidenschaft, etwas was oft verwechselt wird. So ist es bei einigen Motorrädern ähnlich wie bei einigen Frauen. Du willst immer wieder aufsteigen und es ist wie verhext, dir scheint, dass die Leidenschaft größer wird mit ihr oder mit es. Du kennst sie oder es immer besser und fühlst immer mehr all die kleinen Details. Hier stimmt das Obengesagte nicht, die Leidenschaft steigert sich. Scheint es. Aber es täuscht. Die Leidenschaft ist nicht das Motorrad, die Leidenschaft ist jetzt die Fahrt, die sich durch das Motorrad erschließt. So auch mit der Frau. Es gibt Frauen, mit denen es sich gut durch die Kurven des Lebens fährt und immer wieder ist da Distanz auch zu ihr, und und daher bleibt es munter und spannend, auch weil da immer wieder Trennendes ist und jede Kurve neu zu erkämpfen ist mit ihr. – Merkt ihr es? Es ist nur eine Variante des gleichen Leidenschafts-Prinzips. Die Leidenschaft wird in die Länge gezogen, weil Trennendes immer neu im Kleinen entsteht. Das ist der Trick. Immer feinere Nuancen leidet man und erschafft man sich und erhält somit länger, was gerne wie Sand zerrinnt.

Und langsam, langsam verändert sich doch was da an Beziehung ist, egal ob zu Motorrad oder Frau. Es oder sie wächst ins Herz, lässt es springen, WEIL es bekannt ist, was aber gänzlich anders Liebe ist. Agape, oder Philia oder Pragma, aber nicht Eros.  

Leidenshaft vergeht. Immer.

Es gibt da nur diesen obengenannten Trick. Paare mit Leidenschaft über Jahre erhalten sich das. Sie disharmonieren immer wieder und etwas trennt immer neu, was dann wieder zu überwinden ist.

Anstrengend ist das, aber nicht anders möglich, da nur Leiden Leidenschaft schafft. Sie müssen streiten, oder anders auf Distanz. Sie brauchen Rituale in die Fremdheit hinein, Trennendes, Getrenntsein, Ärger, Wesensunterschied, Entwicklung vom anderen weg, damit sie … ihr habt es verstanden … überbrücken können mit heißersehnter Spannung.

Und es braucht ein Gleichgewicht. Trennendes und Verbindendes muss ausgeglichen sein, nicht zu wenig, nicht zu viel, nicht im Schnitt, damit es sich nicht trennt und nicht aneinander haften bleibt, was beides für Eros tödlich ist.

Kein Wunder, wie selten das ist.

Willst du also Leidenschaft und davon reichlich – nicht jeder will das, nicht jeder kann das, nicht jeder ist dafür gemacht, die meisten sind zu bequem, ihnen ist das Leiden die Sache nicht wert – so hadere nicht mit dem Trennenden oder dem Streit.

Er erschafft dir, was du willst. Du braust den Streit, den Widerspruch, die Abgründe. So wächst immer wieder neu Leiden, dass du schaffen kannst. Was nicht wächst, das stirbt. Immer. Ohne Ausnahme.

Aus gegebenem Anlass widme ich diesen Text der Sophie

Impotenz leicht gemacht

Schlitz und Ständer

Pornos machen impotent – schon ab drei Stunden täglich.

Was wie ein Witz klingt, ist die Realität. Natürlich ist Pornos-gucken nicht schädlich, außer man macht es ständig und stundenlang.

Stundenlang – das gibt es doch nicht, denkt ihr? Die Serverprotokolle der Pornoanbieter sprechen eine andere Sprache.

Dreißig Prozent der durch das Internet fließenden Daten sind pornografische Inhalte. Dreißig Prozent! Da sind die Daten von Filmen und Musik mit eingerechnet! Dreißig Prozent! Das kann kein Hobby einiger weniger verschrobener Gestalten sein. Nein ist es auch nicht. Das machen ganz viele und einige wenige besonders viel.

Und es passiert nachts und die User sind stundenlang eingeloggt. Die schlafen ja nicht alle ein vor dem Bildschirm oder nutzen die Filmchen für die Recherche einer Hausarbeit.

Für jemanden, der Pornos nur hin und wieder nutzt, klingt das absurd und unglaublich, denn in ihrer Vorstellung ist Pornokonsum doch nach fünf Minuten erledigt. Dann liegt das…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.339 weitere Wörter

Nur mit Notar — Schlitz und Ständer

Also ganz generell rate ich Prominenten vom Sex ab. Also mich fragt ja keiner, aber wenn mich einer fragen würde, ich würde ihnen abraten, zumindest den prominenten Männern. Sex ist tabu. Was da so alles an Vorwürfen kommt …. Vielleicht ist auch hier und da etwas dran. Kann ja wirklich auch einmal sein, dass da […]

Nur mit Notar — Schlitz und Ständer

Sie gehören zusammen

ja, vier Bücher, die zusammengehören. Obwohl sie getrennt geschrieben sind, obwohl sie getrennt entstanden sind und über eine weite Zeit hinweg. Da ist Entwicklung drin, die wird nachgezeichnet dort. Ein Eintauchen in sexuelle Befreiung, in eine promiskuitive Welt. Unzähliges aus Begegnungen mit Männern und Frauen aus einer Welt, die sonst im verborgenen liegt.

Luder sind mir willkommen – das erste Buch, ein erstes Freischreiben, sehr roh, sehr original

offen lieben – eine Begegnung mit offener Beziehung und was da so passiert

Schweißnackt – Berichte aus der wilden Partywelt

Leben mit Ludern – wie ist es denn promiskuitiv? Was passiert denn da? Es ist ganz anders als gedacht.

Vier Bücher, vier Sammlungen – Damit ist es komplett

Aus Begeisterung

für die Sache, für die Themen, für Sex und Beziehung und wie das im Leben so geht. Für die Männer, die Männlichkeit, die Frauen, die Weiblichkeit und das Leben habe ich, haben wir, Amanda und ich einen Blog ins Leben gerufen. Es gibt jede Menge Themen, über die man einmal schreiben will. Aber es reicht nicht für ein Buch. Und soll es auch nicht. Es sind Artikel, Statements oder kleine Erzählungen.

Dafür brauchen wir einen Raum und wir haben ihn erschaffen: Schlitz und Ständer – ein Blogg. Hier werden wir einbringen, was uns gefällt. Wir werden anecken, denn oft stehen unsere Vorstellungen diametral zur Mainstreamwelt.

Schaue einmal rein, besser, abonniere ihn. Wir freuen uns darüber und auch und besonders über Diskussion.