Schreibezeit

So ein Lockdown ist ja beinahe ideal für einen Autor. Jede Menge Zeit zum Schreiben, keine Ablenkung durch Partys oder eh ungeliebte Leute treffen oder Sex mit irgendwelchen Weibern, die eh nur meinen Körper wollen. Upps, sorry, verschluckt, moment.

Nein, ich würde gerne verzichten auf diese Pause, aber wenn schon, dann kann man auch schreiben. Kommissar Waporetzki Teil zwei. Einfach weil es Freude macht.

Der Erste Teil wurde erst von wenigen entdeckt. Zwar sind sie begeistert, aber was kann ein erotischer Krimi, denkt der, der das nicht kennt? Da stellt man sich schnell das Falsche vor.

Rezensionen

Rezensionen – ein ganz großes Thema, besonders bei sexuellen Büchern. Sehr interessant ist, was die Leser zu sexueller Literatur schreiben. Alles Mögliche kritzeln die. Gutes und gutes Kritisches – gerne -, aber ich lese auch – ich muss so lachen –, dass es sexistisch sei. Kann passieren zwischendurch, schreibst du über Sex. Das ist normal, denn für Schwung brauchst du Gefälle, das gilt auch und besonders, wird es sexuell.

Es sei nicht gefühlvoll. Da wird etwas verwechselt. Natürlich ist es nicht immer gefühlvoll! Die Welt ist nicht immer gefühlvoll. Und dann wird da noch etwas verwechselt. Man kann sehr gefühlvoll eine Frau auspeitschen. Das ist nur ein Beispiel.

„Es geht immer nur um das Eine.“, wird sich beschwert. Es fällt schwer, nicht zu lachen. Natürlich um das Eine, um was denn sonst? Sonst schreibe ich falsch.

Ganz neu: Es fehle die Empathie und Rücksichtnahme – gemeint ist gegenüber der Frau, es ist ja immer gegenüber der Frau gemeint, die Frau ist ja immer im Nachteil. Ich bin vom Gegenteil überzeugt. Boh, Mainstream, diese ständige Gefälligkeit. Als ob beim Sex die Frau immer wüsste, was sie braucht. Sie ist genauso arm dran, wie der Mann, der nicht weiß, was er will. Das ist ja der blinde Fleck. Und genau so sind meine Erzählungen: Eben nicht linientreu und die Frau darf untenliegen und muss es manchmal sogar, wenn er das will. Und er darf sich einbilden, er habe das bestimmt. Mindestens das. Ungeschminkt.

Wer nicht kapiert, dass bei einer starken Frau sein darf, was der Mann will, und umgekehrt, der ist auf Kap Kishon falsch.

Ich feiere die Frau. Schaut genau hin. Alle sind unglaublich stark, taff und souverän, die sehen nur so niedlich aus. Sie sind erwachsene Frauen oder sie wachsen hinein.

Erfahrene Frauen wissen, was ich meine.

Ich danke für alle konstruktive Kritik. Die finde ich gut. Es entstehen sogar neue Bücher daraus.

Paul Kaufmann

Ein neuer Roman – Elienne will nackt

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Ein Jahr nach dem Romanstart von Abby, dieser jungen Frau die sich aufmacht ihre Sexualität zu erkunden, startet eine neue Romanserie parallel. Auf Leserwunsch. Auf ausdrücklichen Leserwunsch. Härter, noch sexueller, noch näher an der Frau, noch intensiver. Wilder. Elienne.

Die Story ist simpel, Elienne ist es nicht. Zwar ist sie hübsch und jung und sieht zerbrechlich aus, aber sie kann hart und weiß das nur zu gut. Und jetzt … sie brauchen Geld und da ergibt sich diese Möglichkeit …

Elienne will nackt – 220 dicht geschriebene Buchseiten purer Sex. Und das fängt erst an. Elienne kennt sich ja noch gar nicht aus, macht erstmal nur, was sie soll.