Klamm und heimlich hat KapKishon hinter den Kulissen seinen Blog zum Thema Depression gestartet. Ab jetzt wird es in zweiwöchigem Abstand Video-Beiträge zu Depression geben. „Immer nach vorne“, heißt der Video-Blog auf Youtube zu finden unter der Adresse: @immernachvorne
Später mehr davon, aber nun erst einmal der Link. Für alle Interessierte oder die, die Interessierte kennen.
Natürlich kann Depression eine genetische Komponente haben und hat sie fast immer. Und natürlich kann da eine Störung des Stoffwechsels vorliegen oder es fehlt etwas.
Und das ist ganz wichtig, das zu checken.
Im Kern aber wird die Depression vom Unterbewusstsein betrieben. Das Unterbewusstsein betreibt die Depression. Das wird häufig missverstanden. Es ist ein aktiver Prozess. Es ist eine Strategie, eine Methode mit einem sehr großen Problem umzugehen.
Die Methode „Depression“ ist absolut intelligent. Es ist eine fabelhafte Strategie und funktioniert perfekt. Nur ist sie leider am vollkommen falschen Platz.
Woher ich das weiß? Ich habe Depression seit Anfang an. Mein ganzes Leben schon. Ich habe das einmal aufgeschrieben, wie das für mich ist.
Sehnsucht bei flacher Atmung – Als Taschenbuch, EBook oder Hörbuch erschienen.
es fühlt sich nur so an. Depression ist keine Krankheit.
Ich meine, natürlich bist du dann „krank“ im Sinne des Gefühls und out of order und kannst etwas nicht. Das kann sehr gefährlich sein, aber es ist keine Krankheit im Sinne von „da ist etwas kaputt“.
Depression ist etwas ganz anderes.
Deshalb kann die auch nicht heilen. Sie kann nur zurückweichen.
Depression ist der Versuch der Psyche etwas Schlimmeres zu verhindern. Und es gibt etwas Schlimmeres, etwas viel, viel Schlimmeres als Depression.
Sehnsucht bei flacher Atmung – als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch
Die Idee kam mir mit dem Ärger. Ich recherchierte, was es an Buchtiteln zu Depression gab. Wie ist die Ratgeberlandschaft? Ja, und da entdeckte ich Gutes. Auch, aber nur „auch“, denn vieles, von dem was da in Ratgebern geschrieben ist … das ist … also darüber kann man sich als Depressiver schon aufregen – so man das denn in seiner Depression kann.
Was da geraten wird ist nicht falsch und gut gemeint, aber es funktioniert nicht. „Zeit für sich nehmen“ ist ein absurder Vorschlag. Ein „Bad einlassen“, niedlich, die „positiv denken“ … lieb gemeint. Es ist praxisfern, denn es widerspricht der depressiven Logik. Depressive können bestimmte Dinge nicht, anderes unerwartet gut.
Da war die Idee geboren einen Ratgeber für Depressive zu schreiben, einen händischen, einen, mit dem er etwas anfangen kann.
Begonnen habe ich mit drei Übungen, die ein Depressiver machen kann, steckt er in der Tristesse, in seinem ganz privaten Sumpf. Die drei funktionieren immer – zumindest in leichter bis mittelschwerer Depression. Die kann man machen und bringen ein wenig Entlastung. Ein wenig weicht die Lähmung zurück, der Depressive erlangt neu Handlungsspielraum.
Mehr nicht, aber immerhin, es funktioniert.
Ich schreibe aus der Perspektive eines Betroffenen. Ich bin kein Arzt oder Therapeut, aber ich habe Depressionen seit Jahrzehnten und mir Strategien erarbeitet, wie ich mich aus der Depression heraushebeln, ja es mir erleichtern kann.
Das sind die ersten drei! Basistools für den Fall der akuten Depression. Und nebenbei erkläre ich, eine andere Sicht auf Depression, eine, unter der man sich etwas vorstellen kann.
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